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Beziehungen zwischen Milchfettdepression und subakuter Pansenazidose

verfasst von: Prof. Dr. Rossow am 17. April 2008

Fett ist der am meisten variable Milchinhaltsstoff, der von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird. Niedrige Milchfettgehalte sind bei Hochleistungskühen ein häufiges Vorkommnis. Sie erfordern eine mitunter schwierige Ursachensuche. Zumindest monatlich wird der Landwirt durch die Milchleistungsprüfung darauf hingewiesen, ob ein Milchfettproblem im Bestand vorliegt. Im Schrifttum

Tiergesundheit – Diagnoseschlüssel

verfasst von: Dr. Werner Feucker, 24.02.2008

Eine deutschlandweite Auswertung der Erkrankungen des Rindes setzt eine einheitliche Verschlüsselung der Diagnosen voraus.

Da es bislang keinen verbindlichen einheitlichen Diagnoseschlüssel gab, haben Tierärzte und Landwirte die Diagnosen nach ihren eigenen selbst definierten Schlüsseln in unterschiedlichster Art und Intensität erfasst. Auf diese Weise ist jedoch eine überbetriebliche Auswertung nicht

Gesundheits- und Fruchtbarkeitsmanagement in Milchkuhbeständen

von Prof. Dr. ROSSOW und Dr. L. JÄKEL am 10.01.2008

Teil 1: Allgemeines
Teil 2: Managementaufgaben in der Spätlaktation bis zum Trockenstellen
Teil 3: Managementaufgaben in der Trockenstehperiode-1
Teil 4: Managementaufgaben im präpartalen Abschnitt der Transitperiode (Trockenstehperiode-2)

Brunsterkennung und Besamungszeitpunkt bei Rindern

Autor: M. O’ Connor, Zusammenfassung durch Prof. Dr. Rossow

Eine effiziente und profitable Fruchtbarkeitsleistung erfordert eine sorgfältige Brunstbeobachtung und die Wahl des richtigen Besamungszeitpunktes. Die fehlerhafte Brunsterkennung ist die Hauptursache für eine zu geringe Fruchtbarkeitsleistung der Herde. In den USA bleibt etwa die Hälfte der Brunsten unerkannt. Untersuchungen mit Hilfe des Progesterontestes in

Wie können wir hohe Zellzahlen in den Griff bekommen?

von Dr. Katrin Mahlkow-Nerge, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

Für Euterentzündungen müssen Landwirte dreifach bezahlen – erstens muss das Tier behandelt werden (= Tierarztkosten), zweitens folgt dieser Behandlung im Normalfall eine mehrtägige Liefersperre (= entgangenes Milchgeld) und drittens ist davon auszugehen, dass euterkranke Tiere häufig schon längere Zeit vorher nicht ihr Leistungspotential erreicht haben (= wieder entgangenes

Produktionsbegleitende Stoffwechseluntersuchungen in Milchkuhbeständen

von Prof. Dr. Rossow am 10.01.2008

Betriebswirtschaftliches Management, Qualitätsmanagement und Tierärztliche Bestandsbetreuung arbeiten auf ein gleiches Ziel hin: Die ökonomisch effiziente Produktion von Rohmilch hoher Qualität und hygienischer Unbedenklichkeit mit gesunden Tieren.
Fütterungscontrolling und Stoffwechselüberwachung sind wesentliche Bestandteile des betrieblichen und Qualitätsmanagements in leistungsstarken Milchviehbeständen. Sie gewährleisten maßgeblich ein hohes Fütterungsniveau, die Vermeidung von

Das Glucosebeschaffungsproblem der Hochleistungskuh

von Prof. Dr. Rossow am 10.01.2008

Das Rind weist im Vergleich mit Monogastriden erhebliche ernährungsphysiologische Besonderheiten auf:

Die Kohlenhydrate werden zum überwiegenden Teil im Pansen zu flüchtigen Fettsäuren (Acetat, Propionat, Butyrat) fermentiert und so in den Intermediärstoffwechsel eingeschleust. Die Glucoseresorption im Verdauungstrakt ist sehr niedrig. Der Rohfettgehalt im Futter ist mit weniger als 5

Die Energiebilanzsituation der Milchkuh in der Frühlaktation

von Prof. Dr. Rossow am 10.01.2008

Kurz vor der Geburt und mit beginnender Laktation befindet sich die Milchkuh individuell unterschiedlich lange in einer negativen Energiebilanz. Diese entwickelt sich häufig bereits vor dem Kalben, während der sogenannten Transitperiode (s. dort). Die Energielücke wird durch mobilisierbare Energiereserven der Milchkuh geschlossen. Vor dem Kalben mobilisierte Fettsäuren können

Ketose der Milchkuh – Wesen der Erkrankung und Bekämpfungsstrategie

von Prof. Dr. Rossow am 10.01.2008

Ketose (Acetonämie) ist eine Stoffwechselstörung, die gehäuft in der 2. bis 6. Laktationswoche bei Hochleistungskühen auftritt, die sich in einer negativen Energiebilanz befinden. Rassen mit hoher Milchmengenleistung (Holstein Friesian) erkranken bevorzugt. Bis zu 3 % aller frischlaktierenden Tiere können an der klinisch manifesten Form, mehr als 30 %

Fettmobilisationssyndrom der Milchkuh

von Prof. Dr. Rossow am 10.01.2008

Ein übermäßiger Körperfettansatz stellt eines der Hauptprobleme in der Milchviehhaltung dar. Die Überversorgung mit Energie beginnt bereits ab Laktationsmitte und setzt sich kontinuierlich fort, da vom Landwirt die Futteraufnahme in der Spätlaktation häufig unterschätzt wird. Kühe mit übermäßig langer ZTZ, langwieriger Erkrankung mit drastischem Abfall der Milchleistung (Mastitis!)