Silage

Silagen gehören zu den Grundfuttermitteln (= Basis der Wiederkäuerernährung).

Herstellung:

Dabei wird Gras gemäht anschließend angewelkt und zerkleinert (Feldhäcksler oder mittels Schneidwerk im Ladewagen) zum Silo gefahren. Darin das Gras mit möglichst beschwerter Technik (üblicherweise Traktoren oder Radlader) festgefahren und verdichtet und im Anschluss mit Folien abgedeckt. Unter Sauerstoffabschluss beginnt dann der anaerobe Gärprozess, welcher das Futter konserviert.

Bei Mais wird dieser üblicherweise als Ganzpflanze mit dem Häcksler geerntet. Der Häcksler schneidet dabei die Pflanzen ab, häckselt sie klein zerreibt die Körner und bläst die zerkleinerte Pflanze auf das parallel mitfahrende Fahrzeug. Diese bringen das Siliergut zum Silo, wo wie bei Gras die Silierung beginnt.

Wichtig:

Das Siliergut muss möglichst kurz gehäckselt werden, da kleinere Partikel besser verdichtet werden können. Desto weniger Restsauerstoff befindet sich in der Silage und desto besser ist der Silierprozess. Das Siliergut muss sorgfältig festgefahren werden, damit die Verdichtung so hoch wie möglich ist. Die Abdeckung der Silage mittels Folien muss sofort nach dem Festfahren geschehen, damit Sauerstoff nicht wieder eindringen kann. Sauerstoffzufuhr führt zu Schimmelbildung und Verderb des Futters.

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