Kupfer (Cu)
ist Bestandteil zahlreicher Enzyme. Es wirkt im Eisenstoffwechsel, bei der Pigmentbildung, im Immunsystem und in der Fruchtbarkeit. Kupfermangel zeigt sich in Anämie, aufgehelltem Fell („Brillenbildung“), Durchfall und Fruchtbarkeitsstörungen.
Die Verfügbarkeit hängt stark von Antagonisten ab. Molybdän, Schwefel und Eisen mindern die Kupferverwertung. Deshalb ist neben dem Gehalt auch das Verhältnis zu diesen Elementen zu beachten. Eine Überversorgung ist beim Rind seltener problematisch als beim Schaf.